InDiMa SIP Group

2.2.3 IAP

SCHLUSSFOLGERUNG: „INDIVIDUALISIERTES AKTIONS-PROGRAMM“ UND REGELMÄSSIGE ANPASSUNG

Jeder Patient muss einmal die drei Schritte „Analysator“(1) – „Unterstützer“ (2) und „Motivator“ (3) durchgehen, um das für ihn derzeit bestmögliche „Individualisierte Diabetes-Management“ zu erstellen.

Wenn das einmal erreicht ist, übernimmt der „InDiMa Realisator” mit dem „Aktuellen Status“(ADS und VST), mit der Überprüfung des „Unterstützungssystems“(BIU), mit der Überprüfung der Selbsteinschätzung (SEZ) und dem immer wieder aktualisierten „Individualisierten Aktions-Programm“ (IAP) die Arbeit – das begleitende Unterstützungs-system mit einbezogen.

Wenn während des Routine-Checks eine Unstimmigkeit auftritt, sind der Patient und der Arzt gehalten,

  • die Veränderung des Diabetes-Status zu ermitteln,
  • das Unterstützungssystem zu verbessern oder
  • einen anderen individuellen Ansatz mit Hilfe des „Motivators” zur Verbesserung der Situation zu finden (z.B. bei Energieverlust und Depressionen, individueller Belastung oder anderen offensichtlichen Veränderungen in der Selbsttherapie).

 

Im Zentrum steht der Patient, der durch den Partner, die Familie, Freunde, den Arzt, Mitglieder von Hilfsgruppen, medizinische Gruppen, Diabetologen und das Diabetes-Team unterstützt wird.

Das soziale Umfeld der Person mit Diabetes im Zentrum bestimmt die persönliche Herangehensweise an das bestmögliche „Individualisierte Diabetes-Management“.

 

 

DasIndividualisierte AktionsProgramm IAP“ besteht aus „drei Säulen“:

  • Säule 1 (Rote Säule): Eine Optimierung der Eigentherapie wird erreicht durch die Individualisierte Selbsttherapie“ (IST).
  • Säule 2 (Blaue Säule): Die zweite Säule (auf der Abbildung links außen in blau durch die Rationalität und die medizinische Expertise bestimmt) ist das Individualisierte Behandlungs-Programm“ (IBP).
  • Säule 3 (Grüne Säule): Die dritte Säule steht zwischen Arzt und Patienten, weil sie gewissermaßen als „Unterlegscheibe“, als „Unterstützung“ dient, als Individualisiertes Unterstützungs-Programm“ (IUP). Die vom Arzt gegebenen Anweisungen („Individualisiertes BehandlungsProgramm“) werden vom Patienten in der Regel nicht vollständig und nicht gut genug in seiner „Individualisierten Selbsttherapie“ umgesetzt. Dazu werden nun die Menschen um den Patienten herum, nämlich Partner, Familie und ggf. die Diabetes-Gruppe zur Hilfe herbeigezogen. Diese dritte Säule hat sehr große Bedeutung.

IST trägt 30% zum Erfolg bei; IBT trägt 20% zum Erfolg bei. Und Entscheidend ist der Unterschied des durch die „Unterstützung“, einmal im Kreis von Partner und Familie – vor allem aber auch durch individuell ausgewählte und genau auf den Patienten zugeschnittene Diabetes-Gruppen.

Der Vergleich zwischen Standard-Therapie (Wertfaktor 25) und dem „Individualisierten Diabetes-Management“ (Wertfaktor 100) finden Sie in der Abbildung mit Erklärung, wenn Sie hier klicken.