InDiMa SIP Group

4. Fallstudien

Die folgenden 4 Fallstudien zeigen die Vorteile des Patienten-orientierten Individualisierten Diabetes Managements mit dem InDiMa-System gegenüber der Standard-Therapie am praktischen Beispiel:

  • 4 Patienten sind in derselben biomedizinischen Ausgangssituation (gemäß der Werte zum Gesundheits-Zustand ( (1) der psychischen Energie, (2) Herz-Kreislauf und Blutdruck, (3) Cholesterin und Fettwerte sowie (5) Blutzucker-Werte).
  • Die Buchstaben A, B sowie C, D als Anfangsbuchstaben der 4 Fallstudien-Beispiele zeigen die Qualitäts-Rangfolge im Endergebnis (A) grün = sehr erfolgreiche Therapie, (B) gelb = in der Standard-Therapie im Bereich Optimierung, (C) orange = durch InDiMa aus der Absturz-Situation (orange mit der Gefahr von rot) wieder im Bereich der Optimierung und (D) Rot = Das Beispiel eines negativen Verlaufs mit Coma und kritischem Ausgang bei einer Standard-Therapie:
    • A = Adam Schmidt (Typ Grün) zeigt einen erfolgreichen Verlauf. Nach einer kurzen Krise mit entsprechender Unterstützung entwickelt er sich zum Ende des Zeitraums 2016 in den guten bis optimalen Bereich (Grün) hinein.
      Grund für diese positive Entwicklung ist die Unterstützung durch das „InDiMa“-System. In der Situuation von Schwäche wird eine entsprechende Unterstützung gegeben, die zur Optimierung führt.
    • B = Bernhard Schmidt ist zu Beginn des Beobachtungs-Zeitraums parallel zu Adam in demselben biomedizinischen Zustand. Er wird aber ohne Unterstützung durch das InDiMa-System nach dem üblichen traditionellen Verfahren behandelt: Überprüfung des Arztes. Hinweise des Arztes im Sinne von: „Das sollten Sie machen …“. Es wird aber keinerlei kontinuierliche Betreuung gegeben. Es gibt keine individuelle Unterstützung, sondern eine Standard-Therapie, die nur begrenz hilft.
      Insofern sieht man, wie nach dem Besuch im Januar 2015 bei einer leichten Krise mit der Standard-Therapie, der Weg von der Gelb-Phase nicht mehr in die Grün-Phase gefunden wird, sondern der Patient (der gutwillig und optimistisch ist) gut mit dem Arzt zusammenarbeitet, aber als KassenPatient bei der kurzen Beratungszeit keinerlei Unterstützung erhält und sich mit Mühe und Anstrengung auf dem gelben „Optimierungs-Niveau“ erhält.
    • C = Christian Schmidt ist ein etwas labilerer Mensch, der leichte depressive Tendenzen hat. Bei ihm ist die Essstörung mit Suchtpotenzial stärker ausgeprägt. Er erwartet aber ein hohes Maß an „Eigenbestimmung“ und Disziplin von sich.

      Als er im November 2015 mit seiner Frau in den Urlaub fährt und in Frankreich im Hotel bei Regen keine Lust mehr hat, sich zu kontrollieren, isst er einen Abend reichlich und gut.
      Dies passiert auch am nächsten Abend und er trinkt auch Wein.
      Am dritten Abend ist es dann soweit, er fällt ins Koma – seine Frau war darauf vorbereitet. Sie ist früher Leiterin einer Pflegestation gewesen und kennt die Diabetes-Problematik. Bisher hatte Christian Schmidt ihre Unterstützung aber nie angenommen.
      Als die Koma-Situation überwunden ist redet sie Klartext mit ihm und sagt: „So geht es nicht weiter. Du musst meine Hilfe annehmen und Du brauchst ein ganz speziell auf Dich zugeschnittenen Aktions-Plan. Daraufhin ging sie (im weiteren Netzwerk des InDiMa-Teams) auf uns zu und bezog auch den behandelnden Arzt ein. Da es kein Vertrauensverhältnis gab, wechselte Christian Schmidt den Arzt und begann radikal einen neuen Weg,

      • die Zähne wurden gezogen und er erhielt ein Gebiss,
      • jeden Tag 2 Stunden Bewegung,
      • schnelles gehen und Gymnastik;
      • kein Alkohol.
      • Ende mit dem Rauchen,
      • gesundes Essen und
      • ein attraktives Freizeit-Programm,
      • damit die „Lebensqualität“ erhalten blieb.

      Von dem Zeitpunkt an entwickelte sich Christian Schmidt zum Modell-Fall. Das InDiMa-System zeigt auf, wie von einem sehr kritischen komatösen Zustand mit Hilfe des Systems, der entsprechenden Vorgehensweise des Arztes und des Diabetes Teams und der unterstützenden Ehefrau, eine positive Entwicklung eingeleitet werden kann. Bereits nach dem Beginn im Januar 2015 zeigen sich ab März 2015 hervorragende Erfolge.

    • D = Daniel Schmidt ist das Parallelbeispiel. Hier wir die Rettung aus dem komatösen Zustand ebenfalls vorgenommen. Aber bei Daniel Schmidt wechselt nicht den Arzt, obwohl kein Vertrauensverhältnis besteht und der Arzt den Patienten quasi abgeschrieben hat „Ich kann ja sagen, was ich will. Sie halten sich ja sowieso nicht daran … Sie müssen sehen, wie Sie damit klar kommen…“. Außerdem ist in dem (gedachten) Fall von Daniel Schmidt die Frau nicht so konsequent, dass Sie Ihren Mann mit der Notwendigkeit von Unterstützung konfrontiert und dies durchsetzt. Es gibt auch kein System wie das InDiMa-System, dass die Fortschritte dokumentiert und dass einen permanenten Dialog zwischen dem Arzt und dem Patienten einerseits und aber auch zwischen dem Patienten und seinem sozialen Umfeld andererseits sichert.
      Nach einem kurzen Aufflackern und einer kurzfristigen Besserung geht die Entwicklung wieder zurück. Am Ende steht nach einer Phase der Resignation anlässlich der Hochzeit der Tochter bei Daniel Schmidt ein zweiter Diabetes-Koma in Verbindung mit einem Schlaganfall und anschließender Partiallähmung: Die Appelle an die Vernunft und die Angst haben ungefähr 6 Monate gehalten. Dann gab es wiederum einen Absturz dem entsprechen dramatischen Ausgang.

Was sollen die Fallstudien zeigen?

  • (1) Erfolgreiches Diabetes Management ist keine Frage der „starken Persönlichkeit“ und der „Disziplin und Selbstbeherrschung“. Es ist sowieso kein „moralisches Thema“. Vielmehr ist die Ursache eine nach und nach eingetretene „Fehleinstellung im Gehirn“.
  • (2) Bei vielen Patienten erfolgt diese Fehleinstellung (durch eine unangemessene Ernährung in Relation zu wenig Bewegung) schon sehr früh, im Kinder- und Jugendalter.
  • (3) Rationale Appelle an die Vernunft des Patienten (bei uns die Symbol „Kopf“ gekennzeichnet durch die Farbe „blau“) helfen dort nicht; sie sind sogar schädigend, wenn der Patient diese Appelle „als eigenes Versagen“ erlebt, weil er sich ja „unvernünftig“ verhält.
  • (4) Was verhindert oft eine erfolgreiche Therapie?
    • Zum einen ist es das „Gefühl des Versagens“ bei den Diabetes-Patienten, dass dann einen Fehlerzirkel einleitet. Indem über dieses Versagen nicht gesprochen wird bzw. eine Umdeutung vorgenommen wird.
    • Gerade bei Männern, die auf Autonomie, Selbstbeherrschung, Disziplin und „Stärke-Ausstrahlung nach außen“ aus sind ist dies eine verhängnisvolle Falle.